Schlesische Landeskulturtage 2016 in Wiesbaden

Eine Stippvisite zum Abschluss der schlesischen Landeskulturtagen 2016 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod nahm der Hessische Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) Siegbert Ortmann gerne zum Anlass, sich namens seines Verbandes bei den Ausrichtern dieser gelungenen, und vom Hessischen Sozialministerium geförderten Geschichts- und Kultur-Veranstaltung ganz herzlich zu bedanken. Im Rahmen eines 4-Tage-Seminars, zu deren Eröffnung auch Margarete Ziegler-Raschdorf, Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler zugegen war, kamen bekannte Referenten und Künstler zu Wort und beleuchteten das diesjährige Thema "Schlesien und Schlesier, herausragend in Technik, Kunst und Kultur" sehr anschaulich und im höchsten Maße sach- und fachgerecht. Darüber hinaus wurden interessante Exkursionen zu Bildungseinrichtungen und zum Staatstheater in die Landeshauptstadt geboten. Die abschließende Bewertung durch den Landesvorsitzenden der schlesischen Landesgruppe Hessen e.V., Albrecht Kauschat spiegelte den positiven Tagungsverlauf dann auch zutreffend wieder und sein Dank galt in diesem Zusammenhang vor allem der Landesgeschäftsführerin Ingrid Reiß für die exzellente Organisation und seinem Stellvertreter Georg Stolle für die auserlesene Programmauswahl. Zum Schluss waren sich eigentlich alle 40 Teilnehmer einig, solche alljährlichen landsmannschaftlichen Bildungsseminare auch in Zukunft weiter durchzuführen, um somit einen geeigneten Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes der deutschen Heimatvertriebenen aus Schlesien zu leisten.

Text und Foto: Siegbert Ortmann
bdv-press/landesverband hessen/10-2016
Oktober 2016