Bund der Vertriebenen zu Gast im Bundeskanzleramt

Bundesregierung steht zu deutscher Kulturförderung im östlichen Europa

Im Rahmen eines 2-tägigen Treffens der Vorsitzenden der BdV-Landesverbände und Landsmannschaften in Berlin stand auch ein Besuch bei Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (MdB) auf dem Programm. BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius (MdB) und die übrigen Tagungsteilnehmer trafen sich bei Kulturstaatsministerin Grütters zu einem Informationsaustausch in ihrem Amtssitz im Bundeskanzleramt.

Die langjährige Kulturpolitikerin aus dem Münsterland gab dabei einen informativen Überblick über die unter ihrer Federführung kürzlich erstellte Weiterentwicklung der Konzeption zur Erforschung und Bewahrung der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa nach 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG). Dabei betonte Staatsministerin Grütters, dass das Kulturerbe der Deutschen im östlichen Europa nach wie vor ein bedeutender Teil deutscher Geschichte sei und unbedingt durch eine breite Erinnerungskultur erhalten müsse. In diesem Zusammenhang erwähnte sie auch die finanzielle Beteiligung des Bundes an der baulichen Errichtung des vom Freistaat Bayern geplanten zentralen Sudetendeutschen Museums in München. "Damit trägt der Bund im erheblichen Umfang dazu bei, Kultur und Geschichte der großen sudetendeutschen Volksgruppe an geeigneter Stelle zeitgemäß und publikumswirksam zu präsentieren", so Staatsministerin Grütters.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft und zugleich hessischer BdV-Landesvorsitzende, Siegbert Ortmann, bedankte sich ausdrücklich, auch im Namen des Sprechers der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt (MdEP a.D.), für dieses großzügige Engagement des Bundes als wichtigen Identität stiftenden Beitrag in Kooperation mit der aktuellen sudetendeutschen Kulturarbeit.

bdvhessen-press/2016
Text und Foto: BdV-Landesverband Hessen, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
April 2016