Politischer Partner, Anwalt der Vertriebenen und Meister des Dialogs

Empfang aus Anlass des 80. Geburtstages von Rudolf Friedrich in der Hessischen Staatskanzlei

Staatsminister Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, konnte, auch als Vertreter des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, dazu zahlreiche Gäste begrüßen: Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtages, Michael Boddenburg, Vorsitzender der CDU- Fraktion im Hessischen Landtag, die Abgeordneten Bettina Wiesmann, Ulrich Caspar, Uwe Serke, die ehemalige Abgeordnete Gudrun Osterburg sowie Margarete Ziegler-Raschdorf als Nachfolgerin im Amt der Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Thomas Jünger, Komtur des Deutschen Ordens, Vertreter des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaften sowie zahlreiche frühere Weggefährten.

Stefan Grüttner skizzierte in seiner Ansprache den Lebensweg des Jubilars und dankte ihm für sein jahrzehntelanges, vielfältiges Engagement in Politik, Kirche und Heimatvertriebenenorganisationen. In Mähren geboren, prägte Rudolf Friedrich schon in jungen Jahren der Verlust seiner sudetendeutschen Heimat. Fast Vierjahrzehnte übernahm er politische Verantwortung als Frankfurter Stadtverordneter und Abgeordneter im Hessischen Landtag. In all den Jahren galten seine Bemühungen in besonderer Weise den Heimatvertriebenen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern. In seinen Ämtern als Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung sowie als erster ehrenamtlicher Landesbeauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler setzte Friedrich über zehn Jahre wesentliche Impulse. Sein Engagement war es, dass in Hessen eine breite Kulturarbeit für Heimatvertriebene und eine erfolgreiche Integrationsarbeit für Spätaussiedler angestoßen und letztlich finanziell auch ermöglicht werden konnte.

Neben seinen politischen Ämtern zeichneten den Jubilar auch Engagement im sozialen und kirchlichen Bereich aus. So war er jahrelang Landesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde , stellvertretender BdV-Landesvorsitzender und Vizepräsident der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Für sein vielfältiges Wirken wurden Rudolf Friedrich zahlreiche Ehrungen zuteil, - so das Bundesverdienstkreuz, die Wilhelm-Leuschner-Medaille, der päpstliche Silvesterorden, verschiedene landsmannschaftliche Ehrungen sowie eine besondere Auszeichnung seiner Heimat: die Kuhländer Ehrenmedaille, die vor ihm nur Otto von Habsburg zuteil wurde.

bdv-press/landesverband hessen/2016
Juni 2016