Fest der Hessen - Herborner Hessentag 2016

Ministerpräsident Volker Bouffier:
"Ohne Heimatvertriebene nicht denkbar"

Ministerpräsident Volker Bouffier sprach auf dem Tag der Vertriebenen (21.05.16) beim gut besuchten Großen Volkstumsnachmittag in der Herborner Konferenzhalle zu den Besuchern. Dabei erinnert er an den ersten Hessentag 1961 in Alsfeld.

Das Ziel der Hessentage als Tage der Begegnung sei von Anfang an gewesen, besonders den damals in großer Zahl nach Hessen gekommenen Heimatvertriebenen ein Stück Identität und Wir-Gefühl zu geben. Ohne die Vertriebenen, so Bouffier, gäbe es wahrscheinlich gar keinen Hessentag. Seitdem sei kein Hessentag vergangen, an dem sich die Heimatvertriebenen nicht mit vielfältigen Veranstaltungen beim "Fest der Hessen" mit eingebracht hätten.

BdV-Landesvorsitzender Siegbert Ortmann dankte bei seinen Begrüßungsworten neben den zahlreich erschienenen Ehrengästen und dem Herborner Hessenpaar auch den mitwirkenden Musik-, Tanz- und Singgruppen, die mit ihren Darbietungen ein Stück Heimat und ein Stück Erinnerung an vergangene Zeiten weitergeben würden. Es sei auch künftig ein wichtiges Anliegen der Vertriebenenorganisationen in der Bundesrepublik, das reiche kulturelle Erbe der Deutschen im östlichen Europa zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln, so wie es 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) vorsehen würde.

Bereits zuvor tagte der Landesvertriebenenbeirat mit den Ausschüssen für Kultur und Eingliederung als Beratungsorgan für die hessische Landesregierung anlässlich des Hessentages im historischen Rathaus zu Herborn.

bdv-press/landesverband hessen/2016
Text und Fotos: BdV-Landesverband Hessen, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Juni 2016