Durch Wahrheit zum Miteinander

62. Landesverbandstag des Bund der Vertriebenen (BdV)
Landesverband Hessen
29. März 2010 in Wiesbaden

"Durch Wahrheit zum Miteinander" - unter diesem Motto fand in der Landeshauptstadt Wiesbaden der 62. Landesverbandstag des BdV Hessen statt.

Staatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit (FDP) vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, war der Hauptredner. "Ihre Integrationsleistung, Ihre Aufbauleistung und Ihr fortwährendes gesellschaftliches Engagement - dies alles ist für unser Land Hessen von grundlegender und bleibender Bedeutung". Zur Bundesstiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" führte er aus, dass er froh sei, dass jetzt Lösungen gefunden wurden, die das Vorhaben aus der Diskussion nehmen und endlich voranbringen. Dr. Kriszeleit selbst ist Betroffener von Flucht und Vertreibung: Sein Vater stammt aus Ostpreußen, seine Schwiegermutter besitzt sudetendeutsche Wurzeln.

Landesvorsitzender und Vizepräsident des BdV Alfred Herold hatte als Gastgeber zuvor die zahlreich erschienenen Ehrengäste willkommen geheißen, unter ihnen Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel und Margarete Ziegler-Raschdorf, Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Vertriebene und Spätaussiedler.

In sehr persönlich gehaltenen Grußworten betonten die Gäste, wie wichtig es ist, Landsmannschaften und Vertriebenenverbände auch in Zukunft zu unterstützen.

Der Erstattung des Geschäftsberichtes 2009 und des Berichts der Kassenprüfer, folgte einstimmige Entlastung des Vorstandes. Der Haushaltsplan für 2010 wurde von allen verabschiedet.
Landesschatzmeister Otto R. Klösel wurde wegen seiner umsichtigen Haushaltsplanung ganz besonders gedankt.

Durch den Tod des bisherigen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Adolf Wolf war eine Neuwahl für diese Position erforderlich. Norbert Quaiser hatte sich bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Er wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

Ebenfalls einstimmig wurde eine Resolution verabschiedet, in welcher der BdV-Landesvorstand beauftragt wird, beim Präsidium des BdV darauf hinzuwirken, dass die Diskriminierung der deutschen Heimatvertriebenen im In- und Ausland endlich aufhört.

Mit dem Schlusswort von Alfred Herold und dem gemeinsam gesungenen "Lied der Deutschen" "Einigkeit und Recht und Freiheit" ging die Veranstaltung zu Ende.

Im Juni 2010