Bund der Vertriebenen tagt in "Sudetendeutscher Oase in Hessen" Geiß-Nidda

Sitzungen des geschäftsführenden BdV Landesvorstandes nicht nur in Wiesbaden, sondern auch außerhalb an verschiedenen Orten in Hessen abzuhalten, sind inzwischen zur guten Übung geworden. Beabsichtigt ist damit, den Kontakt zu den regionalen Vertriebenenverbänden und zur örtlichen Presse zu vertiefen.

Diesmal fiel die Wahl des Veranstaltungsortes auf das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien, Haus Königstein, in Geiß-Nidda. Mit der Wahl dieses Instituts als Tagungsort, drückt der hessische BdV-Landesvorstand seinen besonderen Dank für die segensreichen Arbeiten des Instituts unter Leitung von Professor Dr. Rudolf Grulich, Professor Dr. Adolf Hampel, Pfarrer Dr. Wolfgang Stingl und deren Mitarbeiter aus.

Nach einer Führung von Professor Grulich durch das "Institut der 12.000 Bände" - auch als "Sudetendeutsche Oase in Hessen" gelobt - entschloss sich der Landesvorstand spontan zur Mitgliedschaft des BdV-Landesverbandes im Institut.

Die Tagesordnung fand danach mit den Tätigkeitsberichten ihre Fortsetzung. In seinem Bericht als Landesvorsitzender hob Siegbert Ortmann die Schwerpunkte seiner Arbeit im letzten Geschäftsjahr hervor. Landesschatzmeister Otto R. Klösel nahm zu finanziellen und Personalfragen Stellung. Landeskulturreferent Otmar Schmitz steckt mitten in den Vorbereitungen für die Brauchtumsveranstaltung am "Tag der Vertriebenen" beim Hessentag im Kassel. Planungen laufen auch bereits für den "Zentralen Tag der Heimat" im September im Biebricher Schloß. Das umfangreiche Seminarprogramm des BdV-eigenen Deutsch-Europäischen Bildungswerkes legte dessen Geschäftsführer Georg Stolle vor. Das erste Seminar wird bereits im nächsten Monat in Pressburg abgehalten. Weitere folgen im Laufe dieses Jahres in Königsberg, Bielitz und Leitmeritz.

Mit dem Aufruf, an Pfingsten zahlreich zum "Sudetendeutschen Tag" nach Augsburg zu kommen, schloß der Landesvorsitzende die Sitzung im gastlichen "Institut der 12.000 Bände".

Text: Norbert Quaiser; Fotos: Erika Quaiser
Im April 2013