Gemeinsam für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Spätaussiedler

Bund der Vertriebenen (BdV) zu Gast bei Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (UdV)

Am 21. Februar nahmen der hessische BdV-Landesvorsitzende Siegbert Ortmann mit seinen Stellvertretern Johann Thießen und Manfred Hüber an einer Vorstandssitzung der "Union der Vertriebenen und Flüchtlinge" (UdV) in Frankfurt teil. "Zusammenkünfte dieser Art dienen nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen, sondern machen vor allem auch Gemeinsamkeiten in der Behandlung von Problemen der Vertriebenen und Flüchtlinge deutlich", stellte der UdV-Vorsitzende Ulrich Caspar (MdL) bei der Begrüßung fest.

Der BdV-Landesvorsitzende zollte der UdV Anerkennung und Respekt für ihr politisches Wirken zum Wohle von Vertriebenen und Flüchtlingen und würdigte ganz besonders die Tatsache, dass die CDU als einzige politische Partei im Lande mit der UdV eine eigene funktionsfähige Untergliederung für die Bearbeitung vertriebenenspezifischer Aufgaben besitzt.

"Damit werde der heute noch sichtbare Stellenwert von Vertriebenenpolitik in dieser Volkspartei deutlich", merkte Ortmann an und fügte hinzu, dass der von den derzeitigen Regierungsparteien in Hessen ausgearbeitete "schwarz-grüne" Koalitionsvertrag durchaus auch die Handschrift der UdV-Landespolitiker erkennen lasse.

So beispielsweise bei der erklärten Bestandsgarantie für das Amt der hessischen Landesbeauftragten für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Spätaussiedler oder der künftigen Beibehaltung des eigenen, 13-köpfigen Landtagsunterausschusses für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung (UHW).

Der BdV-Landesvorsitzende schlug den Unionspolitikern vor, nach der dankenswerten Einführung eines landesweiten Gedenktages für Flucht, Vertreibung und Deportation durch die von Ministerpräsident Volker Bouffier geführte Landesregierung, auf dem Gelände des hessischen Landtages in Wiesbaden eine würdige Gedenkstätte für die Opfer von Flucht und Vertreibung erstellen zu lassen. Damit würde dann auch an der Wirkungsstätte der höchsten politischen Repräsentanz in Hessen dauerhaft ein sichtbares Zeichen für diesen bedeutenden Gedenktag gesetzt.

MdL Ulrich Caspar und sein Kollege MdL Dr. Ralf-Norbert Bartelt brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass solche Begegnungen unter Vertriebenenrepräsentanten einerseits und Politikern andererseits im Interesse der Bewältigung von Anliegen der Heimatvertriebenen, Flüchtlingen und Aussiedlern auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Text: Norbert Quaiser; Fotos: Siegbert Ortmann
Im Februar 2014