Volksfeststimmung beim Bund der Vertriebenen (BdV) in Bad Nauheim

BdV-Musik-Gesangsduo Biebesheim-Dornheim überbringt bunten Notenstrauß

Neujahrswünsche standen am Beginn beim ersten Begegnungsnachmittag im neuen Jahr im vollbesetzten großen Saal des Erika-Pitzer-Begegnungszentrums in Bad Nauheim. Das bekannte BdV-Musik-Gesangsduo Biebesheim-Dornheim griff tief in seinen Notenfundus und brachte die Wünsche musikalisch dar. "Wir sind die Egerländer Musikanten" intonierte die mit viel Beifall begrüße Gruppe, als sie in den Saal zog.

Kulturreferent Bruno E. Ulbrich reimte: "Das alte Jahr ist nun vergangen, das neue hat schon angefangen. So wünsch' ich allen hier im Saal, dass wir uns wiedersehen allemal." "Lebe dein Leben, sonst wirst du gelebt" empfahl Helmut Körner den Gästen "wahr' deine Werte, weil Würde entsteht, wenn Menschen sich achten, denn Liebe belebt. Lebe dein Leben sonst wirst du gelebt." Reiner Buslaps, im ostpreußischen Insterburg beheimatet, sprach in Versen über seine Heimat: " Zuerst sei Königsberg genannt, die Wirkungsstätte eines Kant. Der von der ganzen Welt verehrt, in ihren Mauern hat gelehrt. Kopernikus, als Sohn des Landes, war ein Großer des Verstandes".

Das Mikrofon ging anschließend von Hand zu Hand, besser gesagt, von Mund zu Mund. Renate Buslaps stellte sich mit ihrer Schilderung "Ein Mann geht zum Frisör" als echte Stimmungskanone vor. Hilda Grobauer ließ Studenten die Frage erkunden, was "Liebe" sei. Weil keiner auf die richtige Lösung kam, mußte der Professoer schließlich die Antwort selbst geben: Liebe ist - ein Fluß in Ostpreußen!

Mit seiner Schilderung, wie es einem Strohwitwer zu Hause ergehen kann, wenn die Ehefrau zur Kur ist, erregte Erwin Gröger das Mitleid der Zuhörer.

Als das Musik- und Gesangsduo erst das Feierabendlied und dann "Kein schöner Land" anstimmte, reichten sich alle die Hände und sangen kräftig mit. "Auf Wiedersehen am Faschingsdienstag" verabschiedete Norbert Quaiser die Gäste. Dann heißt es "Alles schunkelt, tanzt und lacht, der BdV feiert Fassenacht"!

Text: Norbert Quaiser; Fotos Erika Quaiser
Im Februar 2014