Entschließung 1/05

Die in Wiesbaden versammelten Delegierten des Landesverbandstages des Bundes der Vertriebenen fordern die Bundesregierung und alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte in der Bundesrepublik Deutschland auf, das von der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, initiierte Zentrum gegen Vertreibungen ideell und finanziell zu unterstützen.

Die Delegierten stellen dazu fest:

Die Delegierten weisen darauf hin, dass im 20.Jahrhundert zwischen achtzig und hundert Millionen Menschen vertrieben, deportiert oder zwangsweise umgesiedelt wurden. Davon waren mehr als 15 Millionen Deutsche aus Mittel- , Ost- und Südosteuropa betroffen.

Die Delegierten erwarten von der Politik, Respekt vor den Opfern zu haben.

Bei dem Zentrum gegen Vertreibungen darf es kein Konkurrenzdenken zu anderen diesbezüglichen anderen Projekten geben.

Die Delegierten stellten weiter fest:

Die Delegierten stehen bei ihren Forderungen weiter auf der Grundlage der Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5.August 1950. Darin heißt es u. a.:
"Wir rufen Völker und Menschen auf, die guten Willens sind, Hand anzulegen ans Werk, damit aus Schuld, Unglück, Leid, Armut und Elend für uns alle ein Weg für eine bessere Zukunft gefunden wird".