Den Rückblick zum Ausblick machen
BdV Hessen stellt umfangreiches Arbeitsprogramm für 2013 vor

Erfolgreiche Landesbeauftragte:
"Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung" liegt beim Bundestag

Der Landesvorstand des BdV in Hessen tagte gestern zum Jahresabschluß in Wiesbaden. Dessen Neuaufstellung nannte Siegbert Ortmann als wichtigstes Ereignis im letzten Arbeitsjahr. Sein Programm "Die drei Standbeine des BdV-Hessen" sei Richtschnur für die zukünftige Verbandsarbeit.

"Die von Präsidentin Steinbach in Auftrag gegebene Studie 'Funktionäre mit Vergangenheit' war überfällig" so Ortmann "und schaffe endlich Klarheit: Trotz des erheblichen Anteils dem Nationalsozialismus mehr oder weniger verbundenen Führungskräfte im ersten BdV-Präsidium, hätten vom Nationalsozialismus geprägtes Gedankengut oder extremistische Strömungen keinen Eingang in die Verbandspolitik des BdV gefunden."

Zufrieden zeigte sich Ortmann auch, dass mit Erika Steinbach, Reinfried Vogler und Hartmut Saenger wieder drei Hessen im neu gewählten BdV-Präsidium wirken werden.

Eine weitere gute Nachricht: Der unermüdliche Einsatz von Margarete Ziegler-Raschdorf, Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für die Interessen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler, zur Errichtung des Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, war erfolgreich. Ihr Antrag mündete in einen Beschluss beim CDU-Bundsparteitag über den jetzt im Deutschen Bundestag abgestimmt wird.

Text: Norbert Quaiser; Fotos: Erika Quaiser
Im Dezember 2012