Presseinformation

Prominenz beim Neujahresempfang der Griesheimer CDU im Bürgerhaus St. Stephan
Hauptrednerin die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach

Erika Steinbach war erst kürzlich mit überraschend deutlichem Ergebnis neuerlich zur Direktkandidatin bestimmt worden. So eröffnete der CDU-Vorsitzende Andreas Loring die traditionelle Veranstaltung mit einer Gratulation an die 69-Jährige.
Zahlreich vertreten waren im Publikum auch Vertreter des Bund der Vertriebenen, um ihrer Präsidentin Erika Steinbach zur gewonnen Wahl die Hand zu schütteln.

Hagen Novotny, CDU-Vorstandsmitglied und JMG-Referent der Landesgruppe Hessen der Sudetendeutschen Landsmannschaft, wußte zu berichten, daß es sich bei St. Stephan um einen schicksalshaften Ort für Heimatvertriebene aus Südosteuropa handelt. 1948 hatten vierundvierzig ungarn-deutsche Familien in zweiundzwanzig Siedlerstellen unter persönlichen Entbehrungen und großem Einsatz in Selbsthilfe die ersten elf Häuser fertiggestellt und bezogen.

"Ist konservativ modern?" war der Titel des Vortrages von Erika Steinbach. "Selbst viele CDU-Wähler können eigentlich nicht genau erklären, was Konservatismus eigentlich bedeutet. Und in der Tat ist es auch nicht ganz so einfach", meinte Steinbach, die die Beschreibung im Brockhaus als passend empfindet; "Bewahren, was sich bewährt hat. Neuerungen nicht ablehnen, aber auf den Prüfstand stellen."

Für Erika Steinbach sind Ehe und Familie grundlegende Institutionen. Und auch die richtige Erziehung von Kindern und Jugendlichen sei wichtig für die Zukunft unseres Landes. "Die antiautoritäre Nichterziehung war ein Fehler und ist dramatisch gescheitert", sagte Steinbach. Dies hätten mittlerweile sogar die Linken bemerkt. Das katastrophale Abschneiden bei der ersten Pisa-Studie habe den sozialistischen Irrweg aufgezeigt. "Heute wird an den Schulen wieder Leistung verlangt. Und es ist auch wichtig, dass Kinder und Jugendliche es wieder lernten, Steine selbst aus dem Weg zu räumen. Die CDU sei liberal, sozial und wertkonservativ. Diese drei Fundamente vereinigte lediglich die Union. Doch müsse man diese Attribute auch weiterhin pflegen. Wenn man Silber besitzt und es nicht putzt, läuft es an und sieht aus, als sei es von gestern." Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.

Hagen Novotny ist es zu verdanken, dass unsere Schicksalsgemeinschaft bei der Veranstaltung viel Beachtung fand. Zur Information der Gäste hatte er für Informationsschriften gesorgt, getreu der "Jahreslosung" des hessischen BdV:
"Vorhandene Mitglieder binden und neue Mitglieder werben."

Text: Norbert Quaiser; Fotos: Erika Quaiser
Im Februar 2013