Presseinformation

SPD und Vertriebenenarbeit

Die Bundeshauptstadt Berlin mit ihrer allgegenwärtigen Polit-Prominenz ist immer wieder gut für spontane Begegnungen. Dies erlebten kürzlich auch die beiden stellvertretenen Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) Siegbert Ortmann und Steffen Hörtler bei einem Aufenthalt in dieser Stadt, als sie zufällig den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier trafen.

Nach ihren persönlichen Vorstellungen erfuhren die sudetendeutschen Verbandsfunktionäre, dass ihr Gesprächspartner mütterlicherseits heimatliche Wurzeln in Schlesien habe und schon deshalb durchaus Verständnis für die Belange der Heimatvertriebenen aufbringen könne.

Auf Nachfrage über künftige staatliche Zuwendungen für die völkerverständigende Kulturarbeit der Vertriebenenverbände mit den osteuropäischen Nachbarländern, erwiderte der SPD-Fraktionsvorsitzende wörtlich: "Nur wenn die Steuereinnahmen weiter so sprudeln, wird es bei der bisherigen Förderung bleiben können".

Für die Sudetendeutschen Ortmann und Hörtler war diese Aussage ein Anlaß, bei der SPD noch mehr als bisher für die Sinnhaftigkeit der völkerverständigenden Kulturarbeit der Vertriebenen- und Spätaussiedlerorganisationen zu werben.

Text: Norbert Quaiser; Foto: Siegbert Ortmann
Im Juni 2013