Begegnungsnachmittag der Landsmannschaft Schlesien

Anfang September versammelten sich die Mitglieder der Landsmannschaft Schlesien im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum in Bad Nauheim.
1. Vorsitzender Georg Walter wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, dass die Landsmannschaft Schlesien dem Dachverband "Bund der Vertriebenen" angehört, wie auch z.B. die Landmannschaften der Sudetendeutschen, Pommern oder Ostpreußen.

Walter stand diesmal im Mittelpunkt des Begegnungsnachmittags, war er doch kürzlich 93 Jahre alt geworden, was bei schlesischem "Mohnkucha und a Tippl Kafffee" mit den Gästen tüchtig gefeiert wurde. Ein "Geburtstagskonzert" und die Begleitung der sangesfreudigen Schlesier hatte Dorothea Gutsche mit ihrer Harmonika übernommen. Dazwischen überboten sich die Gäste mit Vorträgen heiterer, aber auch besinnlicher Art.

Viel beachtet wurde ein Beitrag von Heinz-Friedrich Koeppel, jetzt in Schotten lebend. Koeppel wurde 1933 in Breslau als Sohn eines Gutsbesitzers geboren und hat sein Berufsleben in unterschiedlichen Führungsaufgaben in der Landwirtschaft verbracht. Seine Erinnerungen "Mein Leben für den ländlichen Raum" sind gerade in Form einer beachtenswerten Broschure erschienen.

"Wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören", rief Walter den Besuchern zu und mit dem gemeinsamen gesungenen Lied "Kein schöner Land" schloss der ereignisreiche Nachmittag.

Text: Norbert Quaiser; Foto: Erika Quaiser
Im September 2013